Immer öfter wird, zum Vorteil für die Bewohner, auf Behaglichkeit und guter Raumluftqualität geachtet. Bereits während des Neubaus oder einer Sanierung ist es hilfreich auf grundlegende Dinge zu achten. |
Die Behaglichkeit hängt von vielen Faktoren ab:
Die wichtigsten
sind: Richtige Luftfeuchte Angenehme RaumlufttemperaturWarme Oberflächentemperaturen Geringe Luftbewegung im Wohnraum Gute Luftqualität
Bei gut gedämmten Klimahäusern in Massivbauweise samt Kalk- oder Lehmputz und
bei Verwendung von natürlichen Materialien im Innenraum (keine schädlichen Lacke
usw.) kann Sommer wie Winter eine gute Behaglichkeit gewährleistet
werden.
Besonders wichtig ist aber eine gute Luftqualität, um "stickige,
verbrauchte" Luft zu vermeiden. Dazu muss öfters kurz gelüftet werden oder eine
Wohnraumlüftung vorgesehen werden, die automatisch (auch im Winter während der
kalten Nacht) für den richtigen Luftwechsel sorgt.
Besonders schlecht ist
die Luft meist in den Schlafzimmern im Winter. Anschaulich wird das bei der
Messung des CO2 (Kohlendioxid) Gehaltes der Luft: CO2 wird vom Mensch durch das
Ausatmen oder durch Verbrennung (Ofen usw.) an die Raumluft
abgegeben.
Zu hohe CO2 Konzentrationen wirken sich negativ auf den
Menschen aus: typisch für hohe CO2 Konzentrationen ist Konzentrationsmangel und
Müdigkeit. Nicht selten wundern wir uns wieso wir schlecht schlafen und uns
morgens nicht ausgeschlafen fühlen. Oft ist dafür auch die schlechte Raumluft
verantwortlich.
Die CO2 Konzentration wird üblicherweise in ppm (parts
per million) gemessen. Eine CO2 Konzentration unter 1000ppm ist Kennzeichnend
für gute Luftqualität. Eine Konzentration über 1500ppm gilt als schlechte
Luftqualität.
Nachfolgend sind 2 Messungen aufgelistet die für ein
Schlafzimmer typische CO2 Konzentrationen aufzeigen:
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| Messung 1: größeres Schlafzimmer mit ca. 70m³
Raumluft, 2 Personen, Fenster und Tür geschlossen. Die CO2 Konzentration
steigt über Nacht bis fast 2500ppm an. |
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| Messung 2: Schlafzimmer mit ca. 45m³
Raumluft, 2 Personen, Wohnraumlüftung vorhanden. Die CO2 Konzentration
steigt über Nacht nicht über 1000ppm
an. |
Ruben
Erlacher
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